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Implantatlage bei der Brustvergrösserung

Die genaue Implantatlage ist ein wichtiges Qualitätskriterium bei Brustvergrösserungen

Lage des Brustimplantat bei der Brustvergrösserung

Die genaue Position der Brustimplantate bei der Brustvergrösserung ist ein entscheidender Qualitätsfaktor. Die Gewebehöhle an der Brust, in welche die Brustimplantate eingesetzt wird, bezeichnet man als Implantatloge. Neben der Auswahl des Implantates ist die genaue Lage des Silikonimplantates in der Brust das entscheidende Qualitätsmerkmal bei einer Vergrösserung der weiblichen Brust. Die jeweilige Position und Lage des Brustimplantates ist entscheidend für die Reduzierung von Komplikationen (z.B. Kapselfibrose, Rippling, Atrophie der Brustdrüse, Mammaptose usw.).

 

3 verschiedene Implantatlagen bei der Brustvergrösserung

 

1. Lage des Implantates über dem Brustmuskel (epipectoral) und unterhalb der Brustdrüse (subglandulär)

2. Lage des Implantates teilweise unter dem Brustmuskel (retropectoral, dual plane Technik, subpektoral)

3. Implantatlage komplett unter 4 verschiedenen Muskeln der Brustwand (submuskulär, retromuskulär)

 

subglanduläre Implantatlage (über dem Muskel)

Die Brustvergrösserung mit Implantatsitz unterhalb der Brustdrüse und über den Brustwandmuskeln wird „subglandulär“ oder „epipektoral“ genannt (Abbildung 1). Das Silikonimplantat steht vollständig in Berührung mit dem Drüsengewebe der Brust. Nach einer subglandulären Brustvergrösserung zeigt sich nicht selten ein unnatürlich und operiert aussehender Anblick der Busen. Im Falle von kaum vorhandenem Eigengewebe der Brust, sind die Brustimplantate oftmals von aussen unter der Haut stark tastbar und sehen rundlich aus. Gerade nach Schwangerschaften und starken Gewichtsabnahmen entsteht bei der subglandulären Vergrösserung der Brust oft Probleme in Form von einer Hängebrust (Mammaptose). Das Auftreten einer Kapselfibrose, als einer der häufigsten Komplikationen nach der Brustvergrösserung, ist bei der subglandulären OP-Technik relativ hoch. Hierdurch kann es im Laufe der Zeit zur einer sog. „Tennisballbrust“ kommen, die zu Asymmetrien an den Brüsten führen. Auch typische Probleme wie Rippling der Brust, Eisblockgefühl der Brust und eine Behinderung der Brustkrebsvorsorge sind Komplikationen die mit der Implantatlage unterhalb der Brustdrüse oft auftreten. Eine Beeinträchtigung der Brustkrebsvorsorge durch Betasten der Brust und in Form einer Mammographie sowie Ultraschalluntersuchung ist aufgrund der subglandulären Implantatlage vorhanden.

 

Subpectorale Implantatlage (unter Brustmuskel)

Die Zeichnung zeigt den Implantatsitz unter dem Brustmuskel (Abbildung 2), so dass das Implantat im oberen Pol mit Muskel bedeckt und im unterem Pol unter der Drüse und Haut liegt. Die Implantatlage halb unter dem Muskel wird als „subpectorale Implantatlage“ bezeichnet. Eine andere Bezeichnung ist die Implantatlage „dual plane“ nach Tebbets.  Durch die Muskelbedeckung der Implantate im oberen Brustbereich ist ein sanfterer Oberflächenanstieg möglich. Die Tastbarkeit der Implantate durch die Haut ist zumindest im mittleren und oberen Bereich der Brust weniger. Im unteren Brustabschnitt ist durch die fehlende Muskelbedeckung das Implantat tastbar.Das Auftreten einer Kapselfibrose an der Brust ist im Vergleich zur Implantatlage unterhalb der Drüse deutlich weniger. Die Krebsvorsorge der Brust in Form von Mammographie- und Ultrschalluntersuchungen sind durch diese Implantatage zumindest im oberen und mittleren Brustbereich besser durchführbar. Probleme mit Rippling und bottoming out können im unteren Brustbereich aufgrund der fehlenden Muskelbedeckung auftreten. Gerade im hohen Alter, wo dann die Haut dünner und unelastischer wird, kann dies ein Problem an der Brust darstellen. Ein Verrutschen des Implantates ist möglich falls der mittlere Ansatz des großen Brustmuskels am Brustbein nicht eingekerbt und teilweise durchtrennt wird. Dies führt jedoch zu eine Funktionsverlust des Brustmuskels von ca. 30 % und der Anteil der muskulären Bedeckung des Implantates wird geringer. Dies kann zu einer vermehrten Tastbarkeit des Implantates führen und das Risiko einer Kapselfibrose Entstehung steigt.

 

Submuskuläre Implantatlage (hinter 4 Muskeln)

Die Zeichnung mit derAbbildung 3 zeigt die Lage des Implantates in der Brust nicht nur unter dem großen Brustmuskel, sondern auch unter 3 weiteren Muskeln im unteren und seitlichen Brustwandbereich. Das Implantat wird durch 4 verschiedene Brustwandmuskeln vollständig bedeckt. Die Tastbarkeit der Implantate von aussen ist am geringsten. Auch eine Tastbarkeit im unteren und seitlichen Bereich wird durch die vollständige Muskelbedeckung deutlich vermindert. Der Sitz des Implantates wird durch die geraden und seitliche Bauchmuskeln, wie bei einem BH, an Ort und Stelle gehalten. Hierdurch wird ein schwerkraftbedingtes Absinken der Brust reduziert. Der komplett submuskuläre Implantatsitz weist das geringste Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose auf. Die äußerst wichtige Brustkrebsvorsorge mit jeweiligem Abtasten der Brust, Mammographie und Ultraschalluntersuchung wird bei dieser OP-Technik am wenigsten beeinträchtigt. Ein Verrutschen des Implantates ist nicht möglich, da die Implantate überall zu 100 % mit Muskeln bedeckt sind, die dem Implantat einen gewissen Halt und Formstabilität verleihen. Die Brust fühlt sich echt an und ein Rippling kann quasi nicht auftreten, da an keiner einzigen Stelle das Implantat Kontakt mit der Haut oder der Brustdrüse hat. Das Auftreten von Problemen wie z.B. Rippling (Hautfaltenwurf), Mammaptose (Hängebrust) vor allem nach einer Schwangerschaft, und ein sog. „Eisblockgefühl“§ der Brust ist äußerst niedrig.

Lassen Sie sich persönlich von uns beraten

Qualitativ gesehen, ist die vollständige Muskelbedeckung (mit 4 Brustwandmuskeln) der Implantate bei einer Brustvergrösserung das entscheidende Kriterium um dauerhaft typische Komplikationen zu senken. Vereinbaren Sie doch ein unverbindliches Beratungsgespräch in unserer ARTEO PRAXIS (Zentrum für Ästhetisch-Plastische Chirurgie Düsseldorf) bei unseren Fachärzten Dr. Akbas und Dr. Alt. Mit über 16 Jahren (Dr. Akbas) und 24 Jahren (Dr. Alt) Erfahrung stehen ihnen 2 ausgewiesene Experten für Eingriffe an der Brust zur Verfügung.

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